X. INTERNATIONALES QFF-Treffen

Vom 06.01. - 08.01.2012 fand in München das X.INTERNATIONALES QFF-Treffen statt, zu dem wir 72 Teilnehmer (davon 10% Frauenanteil) begrüßen durften.

Für die Podiumsdiskussion hatten wir das Thema "Ultra-Fankultur" gewählt. Ausführliche Berichte und Bilder folgen in unserer nächsten Ausgabe, des QUEERPASS FLYER "Rosetta dello Sport". Einige Bilder auch schon vorab unter SEHENSWERTES

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QUEERPASS FLYER - Rosetta dello Sport - Erstausgabe

 

Bereits kurz nach Erscheinen der Erstausgabe unseres QUEERPASS FLYER - Rosetta dello Sport, waren alle Printexemplare restlos vergriffen. So das für´s X.INTERNATIONALES QFF-Treffen nochmal die Druckerpressen angeworfen werden mussten.

Mit sollch einer Nachfrage hatten selbst wir nicht gerechnet.

Der QPF-RdS, erscheint in unregelmäßigen Abständen, und soll Mitglieder und Interessierte über Aktivitäten des Clubs informieren. Mitglieder berichten über ihre Stadionbesuche, schildern ihre Eindrücke bei Auswärtsfahrten oder anderen Gruppenaktionen.

Natürlich darf auch geschmunzelt, und das eine oder andere mit einem Augenzwinkern gesehen werden.

Alle Mitglieder erhielten die Erstausgabe des QPF-RdS zudem auch per Mail.

 

Schriftleitung: Christian & Andy

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Die Austellung ist von 10.07. - 23.07. 2011 in München im "Farbenladen" (Feierwerk) Hansastraße 31.


Freitag 15.07.2011 ab 19:00 Uhr

Queerpass Bayern - Themenabend

 

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TATORT - Stadion II

2001 wurde die Ausstellung Tatort Stadion vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) entwickelt und seitdem an fast zweihundert Orten gezeigt. Die Ausstellung leistete Pionierarbeit, indem sie Diskriminierung beim Fußball thematisierte.

Seitdem hat sich viel getan. Diskriminierung wird von vielen Vereinen und Fans mittlerweile als Problem wahrgenommen und angegangen. Dennoch werden in deutschen Stadien nach wie vor allwöchentlich AusländerInnen beschimpft, antisemitische und antiziganistische Gesänge angestimmt oder Homosexuelle verunglimpft. Frauen haben es im Männersport Fußball weiterhin schwer, akzeptiert zu werden.

Die von BAFF komplett überarbeitete Ausstellung Tatort Stadion 2 will informieren – sowohl über alltägliche Diskriminierung und Aktivitäten von Neonazis als auch darüber, was Fans dagegen tun.

Bilder...  

CSD München 09.07.2011

Auch in dieses Jahr erinnerten wir in München mit dem CSD an den Beginn der weltweiten Schwulen- und Lesbenbewegung durch die Stonewall-Unruhen 1969 in der Christopher-Street in New York. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender forderten wieder mit der Polit-Parade und Stadtfesten  mehr Sichtbarkeit, Akzeptanz und gerechte Gleichstellung.

Damit diese Vielfalt endlich auch wahrgenommen wird, hatten sich die Veranstalter auf das Motto „Für ein solidarisches Miteinander: Lesben vor!“ geeinigt.

Queerpass Bayern, setzte das Motto unserem Milieu entsprechend um, indem wird auf unserem diesjährigen Transparent mitteilten:

DER 12. MANN - KANN AUCH EINE FRAU SEIN

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Video...

Video... (bei 4:18 Min) 

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     /// Radio Jingle ///

     /// Mehr Infos ///

     /// Video ///

Kickt die Mauern aus den Köpfen! 

Bereits zum vierten mal fand vom 17. - 19. Juni 2011 in Jena, das von jungen engagierten Fußballfans der Hintertorperspektive e.V. und befreundeten Vereinen organisierte Flutlichtfestival statt.

Drei Tage am Stück ging es um Inhalte, Musik und natürlich Fußball. Zentrales Motto des Festivals sind Toleranz, Austausch und der Abbau von Vorurteilen: "Kickt die Mauern aus den Köpfen!"

Nachdem wir leider letztes Jahr aus Termingründen, die Einladung nicht wahrnehmen konnten, freuten wir uns umso mehr, dass wir heuer erneut eingeladen wurden. Auf der Rasenmühlinsel im Jenaer Paradies glauben wir mit unserem Vortrag: "Verständnis aus der Kurve - weil die Kurve lebt" Homophobie im Fußball, einen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen geleistet zu haben. 

Das Flutlicht Festival war und ist ein gelebtes Statement gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus!

 

 

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"Kein Zwanni für nen Steher"

Die Initiative "Kein Zwanni für nen Steher" (www.kein-zwanni.de) wurde Mitte letzten Jahres von Dortmunder Fans gegründet, die im Revierderby gegen Schalke 04 über 20 €uro für einen Stehplatz im Gästeblock zahlen sollten. Mehrere Tausend Dortmunder Fans blieben darauf aus Protest dem Spiel fern. 

Auch die meisten QPB-Mitglieder, sind nicht stolze Besitzer einer Jahreskarte und müssen für einen Arenabesuch im günstigsten Fall mindestens 15 €uro plus 3 €uro Gebühr zahlen. Nutzt man dann noch Viagogo, summiert sich das Ganze gleich auf 30 €uro. Fußball bald nur noch für Reiche?  

Hintergründe, ausführliche Argumente und Statistiken auf www.kein-zwanni.de. Profans München hat ebenfalls einen ausführlichen Text dazu geschrieben, in dem Ihr auch einen mit Zahlen belegten Vergleich der Preisentwicklung von Eintrittskarten in den letzten Jahren findet. 

Fußball muss bezahlbar sein. FÜR ALLE!

Aus diesem Grund unterstützen wir die Initiative:

KEiN ZWANNi FÜR NEN STEHER 

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Wir sind umgezogen - Neue Postanschrift

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Pyrotechnik - LEGALISIEREN !

Auch wir finden Pyro klasse, und nicht nur an Silvester...

Feuer & Flamme verbunden mit dem Rau(s)ch in den Farben unseres Vereins beim Einmarsch unserer Junxx oder als Freudenfeuer nach dem Tor...   Was kann´s denn Schöneres geben...?

Wir sind für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Pyrotechnik, wie er schon immer Bestandteil der Fankultur war.

Aus diesem Grund unterstützen wir die Kampagne: PYROTECHNIK - LEGALiSiEREN !

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Warum jetzt eine Demo für Fankultur?

Jeder, der sich etwas regelmäßiger mit Fußball in Deutschland auseinandersetzt, wird in der letzten Saison zahlreiche Horrormeldungen aus den Medien vernommen haben, die von einer Eskalation in den Fanszenen berichteten. Zeitweilig schienen sich die Schlagzeilen zu überschlagen. Und während die halbe Nation über die Vorfälle von Bochum (Nürnbergfans durch Pyrotechnik verletzt), Berlin (Platzsturm) oder anderswo debattierte, meldeten viele Fanszenen Stadionverbotswellen: Nürnberg, Hertha, München, Hamburg, Köln, Hannover, Bielefeld und einige mehr. Es gab Strafen, die bislang im deutschen Profifußball ein Novum darstellten: Verbote von Auswärts-fahrten (Nürnberg, Köln, Rostock, Dresden) oder die Schließung einer Heimkurve (Hertha, Bochum). Für das Vergehen einiger weniger wurden ganze Fanszenen bestraft. Vermehrt wurden Einschränkungen für Fans diskutiert und teilweise umgesetzt: personalisierte Tickets, Verbote von Fanutensilien und Choreographien, Verbote eigener Fanzines und so weiter. Dies alles sind Strafen, die kein Konzept der Prävention für künftige Zwischenfälle vorweisen und die in der großen Mehrheit völlig unbeteiligte, friedliche Fußballfans treffen. 

Daher ist nun, nach dem Chaos der letzten Saison und dem abgeklungenen Fußballboom der WM, die Zeit gekommen am Anfang der neuen Saison 2010/2011 auf die Straße zu gehen und zu zeigen, was uns Fankultur bedeutet und wert ist. 

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Queerpass Bayern unterstützt die Aktion "FARE" (Football Against Racism in Europe) des DFB und DFL in Kooperation mit der UEFA.